Am 22. Juni 2026 jährt sich der Überfall des faschistischen Deutschlands auf die Sowjetunion zum 85. Mal. Zu diesem Anlass veranstaltet die DKP Leipzig einen Filmnachmittag. Wir laden herzlich zur Vorführung des Films »Komm und sieh« ein.
Der eindrucksvolle, teilweise auch umstrittene sowjetische Antikriegsfilm aus dem Jahr 1985 zeigt in sehr bedrückenden Bildern die Schrecken der deutschen Besatzung Weißrusslands aus der Perspektive eines Jugendlichen, der sich 1943 dem Partisanenkampf anschließt.
Inhaltshinweis: Einige Gewaltszenen des Films sind sehr explizit.
📅 21. Juni 2026
🕑 14:00 Uhr
📍 Café Rosa (Merseburger Str. 103, 04177 Leipzig)
Im Anschluss besteht die Möglichkeit zum gemeinsamen Austausch und Gespräch.
Der Eintritt ist frei, Spenden erwünscht. Essen und Getränke können im Café erworben werden.
Der Sommer steht vor der Tür, und mit ihm die Weltmeisterschaft im Herrenfußball. Die einen freut’s, die anderen haben jetzt schon die Schnauze voll vom Buhei. Ob nun mit oder ohne Ball: Für die meisten heißt es auch diesen Sommer, jeden Euro dreimal zu wenden, ehe man sich mit den Kindern oder Enkeln zur Eisdiele aufmacht. Ganz zu schweigen von einem Zoobesuch. Wer auf den Fanmeilen beim Gruppengucken nicht Durst und Hunger leiden will, muss tief in die Tasche greifen. Das zeigten schon die horrenden Preise für Bier und Bratwurst auf dem Markt im Rahmen eines Endspiels im Europapokal. Nachdem die Preise der Leipziger Hallenbäder vergangenes Jahr erhöht wurden – und dadurch, dass Ferien oder gar Reisen für viele in Zeiten explodierender Lebensmittel- und Spritpreise unerschwinglich geworden sind – freuen sich die eine oder der andere, wenigstens noch umsonst in einen See hüpfen zu dürfen. Vorwärts ins kühle Nass – und nicht vergessen: Die Solidarität! Die hat die Sozialistische Deutsche Arbeiterjugend (SDAJ) bei ihren regionalen Pfingstcamps gegen die Wehrpflicht auch nicht vergessen, ganz im Gegenteil. Wir waren mit einem Infostand im Cottbuser Strombad vertreten und waren – ganz ohne die Journalismus simulierende Tiefenrecherche mancher bürgerlicher Medien zu den Schulstreiks – beeindruckt, was die jungen Kommunistinnen und Kommunisten da auf die Beine gestellt haben. Vom 28. bis 30. August veranstaltet die DKP in Berlin wieder die UZ-Friedenstage am Franz-Mehring-Platz. Wer uns im Vorfeld unterstützen will, kann im UZ-Shop oder bei uns in Leipzig einen schmucken Soli-Pin erwerben. Ihr wollt mit uns Ende August nach Berlin fahren? Dann schreibt uns eine Mail!
Aktionen
👉Am 22. Juni 2026 jährt sich der Überfall des faschistischen Deutschlands auf die Sowjetunion zum 85. Mal. Zu diesem Anlass veranstalten wir einen Filmnachmittag am Sonntag, 21. Juni, ab 14 Uhr im Lindenauer Café Rosa. Wir zeigen und sprechen über den sowjetischen Antikriegsfilm »Komm und sieh« (alternativer deutscher Titel: »Geh und sieh«). Näheres erfahrt Ihr in Kürze!
👉Am Sonnabend, 27. Juni 2026, veranstaltet die Marx-Engels-Stiftung gemeinsam mit der Leipziger Regionalgruppe des RotFuchs die Konferenz »Parlamentarische Demokratie & Friedensfrage«. Ort wird die Villa Davignon (Friedrich-Ebert-Str. 77, 04109 Leipzig) sein. Beginn ist 10.00 Uhr. Die Teilnahmegebühr beträgt 5 €, ermäßigt 2 €. Informationen zu Ablauf, Inhalten und Vortragenden findet ihr hier.
Hören & Sehen
👉»junge Welt«-Autorin Günseli Yilmaz hat mit dem Schweizer Radiosender »LoRa« die Reihe »Zehn Gespräche über Marxismus« aufgenommen. Das Format ist vor allem für jene interessant, die sich aus der feministischen und/oder Queer-Theorie herkommend näher mit dem Marxismus-Leninismus beschäftigen wollen – und umgekehrt. Alle Folgen gibt es abofrei und kostenlos auf dem Soundcloud-Auftritt des Senders.
Lesen
👉Nicht nur für jene, die die Titelverteidigung der Loksche oder den Klassenerhalt von Chemie feiern: »Matchplan Meuterei« von Raphael Molter und Laura Schauland bietet eine kompakte Lektüre zur Geschichte des Fußballs aus der Klassenperspektive und zeigt aktuelle Potenziale des antikapitalistischen Widerstands. Eine Besprechung des Buches ist unter diesem Link nachlesbar. Die Sommerlektüre gibt es u. a. im UZ-Shop.
Antworten Sie ehrlich: Sind Sie Teil des »Klassenstaates«? Eine Frage, bei der Elitesozialpartner Schnappatmung kriegen, ebenso wie bei Solidaritätsbekundungen, die darauf hinweisen, dass auch Menschen in Gaza ein Recht darauf haben, nicht willkürlich umgebracht zu werden. Auf einen Kniefall vor der bundesdeutschen Staatsräson verweist die Anweisung für Ordnerinnen und Ordner des DGB in Leipzig für den 1. Mai. Mehrere linke Medien, darunter die »junge Welt«, haben darüber berichtet. Internationalistische und klassenkämpferische Organisationen wurden dabei in einen mit »Autoritäre / Antisemitische Linke« etikettierten Topf geworfen, SDAJ und DKP als »problematisch«, andere Gruppen als »höchstproblematisch« zu Schmuddelkindern erklärt, um sie so ans Ende der Mai-Demo des DGB oder gleich gänzlich aus ihr heraus zu komplementieren. Der daraufhin anbrandende Protest zeigte Wirkung: Die Anweisung wurde vom DGB zurückgenommen. Über die Entwicklungen dazu stand unser Gruppenvorsitzender Martin Zielke der UZ Rede und Antwort: »Den Gegner oben suchen«.
Auch unsere Genossinnen und Genossen in Dresden dürfen sich mit geballtem Antikommunismus herumschlagen: Die Partei »Die Linke« schickt sich zur »Schärfung ihres Profils« (O-Ton) an – offensichtlich als Partei »Die Linken« – und warf alle andere Parteien von ihrem Mai-Fest, darunter auch die DKP. Mit herzlichen Dank und Hinweis auf Phantomschmerz im Sozialdemokratenherzen nach »jahrelanger Duldung« der Kommunistinnen und Kommunisten, sollen sich Letztere nun verfatzen.
Trotz alledem gehen wir als klassenkämpferische Gewerkschafterinnen und Gewerkschafter, als konsequente Antikapitalistinnen und Antikapitalisten gemeinsam mit den Kolleginnen und Kollegen auf die Straße: Heraus zum 1. Mai 2026!
Aktionen
👉Am 25. April findet der alljährliche Tag der Begegnung in Torgau statt: Die Auftaktkundgebung zur Demo beginnt um 11.30 Uhr am Brückenkopf. Wir sehen uns dort!
👉Die alljährliche Gewerkschaftsdemo zum Tag der Arbeiterklasse beginnt wieder um 10 Uhr am Leipziger Volkshaus. Danach sind wir auf dem Markt mit einem Infostand vertreten. Reiht euch ein, kommt vorbei!
👉Am 81. Jahrestag der Befreiung vom deutschen Faschismus hat das bundesweite Jugendbündnis »Nein zur Wehrpflicht« zum 8. Mai erneut zum Schulstreik aufgerufen. Informationen erhaltet ihr auf der Instagramseite des lokalen Bündnisses.
👉Lange vergriffen, ist zum 30jährigen Jubiläum des Bands vergangenes Jahr »Kommunisten heute« von Hans Heinz Holz, mit einem Vorwort von Dietmar Dath, neu verlegt worden. Wir empfehlen das Buch wärmstens und verweisen auf den UZ-Shop.
Eingerichtet als Frontstaat gegen den Realsozialismus, sticht die Bundesrepublik seit eh und je als die bürgerliche Demokratie in Westeuropa heraus, in der Kommunistinnen und Kommunisten besondern gern gefressen werden: Vor 70 Jahren wurde die KPD verboten – wie fünf Jahre zuvor deren Jugendverband FDJ – weil sich beide Organisationen zu vehement gegen die Remilitarisierung mobilisierten. 1972 folgte unter einer »sozialliberalen« SPD-FDP-Regierung der sogenannte Radikalenerlass. Eine Welle der Berufsverbote wurde losgetreten, die nie abgeebbt ist. Ein Beispiel ist der hessische Lehrer und Kommunist Luca S., dem unter fadenscheinigen Begründungen ein Berufsverbot auferlegt wurde. Der damalige Solidaritätsbeschluss der GEW Hessen ordnet den Fall von Klassenjustiz stimmig ein und mit ihm positionieren sich die Kolleginnen und Kollegen auf der richtigen Seite der Geschichte, an der Seite von Luca.
Nun trifft es einen Leipziger Genossen: Wie ihm das hiesige Ordnungsamt Mitte März mitteilte, soll ihm die Zuverlässigkeit im Sicherheitsgewerbe aberkannt werden. Grund für das faktische Berufsverbot: Seine Parteimitgliedschaft. »Es ist grotesk, einem organisierten Antifaschisten und Antikapitalisten abzusprechen, dass er Geflüchtete und Wohnungslose beschützen kann«, so der Genosse gegenüber der UZ. Vincent Cziesla hat für die Wochenzeitung der DKP den Fall zusammengefasst und eingeordnet: »Schwert gegen Feder«.
Demokratie- und Sozialabbau, sowie Kriegshetze und Mobilmachung gehen hierzulande ungemindert weiter. Unser Widerstand dagegen – allen Einschüchterungsversuchen zum Trotz – auch! Deshalb: Heraus zu den Ostermärschen 2026!
Aktionen
👉Der diesjährige Ostermarsch, wieder organisiert vom Bündnis »Leipzig gegen Krieg«, beginnt am Ostersamstag, 04.04.2026, um 15 Uhr auf dem Kleinen Wilhelm-Leuschner-Platz statt.
👉Am 25. April findet der alljährliche Tag der Begegnung in Torgau statt: Die Auftaktkundgebung zur Demo beginnt um 11.30 Uhr am Brückenkopf. Wenn ihr mit uns von Leipzig per Bahn nach Torgau fahren wollt, kontaktiert uns gern per Mail!
Hören & Sehen
👉Im Vorfeld der Gründung des neuen Jugendverbands der AfD in Gießen Ende vergangenen Jahres hatte die dortige DKP-Gruppe Jürgen Lloyd (Vorstandsmitglied der Marx-Engels-Stiftung) eingeladen. Er referierte zum Thema »Warum ist die AfD so gefährlich?« Referat und Diskussion sind auf Youtube abrufbar und hiermit allen empfohlen, die sich mit marxistischem Handwerkszeug mit dem Charakter der blauen Kapitalverweser beschäftigen.
Lesen
👉Vom 27. Februar bis 1. März fanden in Leipzig die »Arbeitersporttage« statt. Für alle, die nicht dabei sein konnten, hat Michael Gellrich einen sehr lesenswerten Bericht für die UZ geschrieben. Falls ihr euch wundert, warum ihr den Text nicht in Gänze lesen könnt: Dann fehlt euch noch ein (Online-)Abonnement der UZ! Zehn gute Gründe, die UZ zu lesen und zu abonnieren, findet ihr unter diesem Link!
Bis zum letzten Ukrainer? Die Russland-Falken der NATO-Staaten wollen auch 2026 nicht davon ablassen, dass der Krieg in Osteuropa unbedingt weitergehen soll. Linke und die, die sich als solche sehen, die für Waffenlieferungen an die Ostfront demonstrieren, erledigen dabei das Geschäft des deutschen Imperialismus mit. Wohin es führt, die linke Flanke des selbsternannten Wertewestens zu stellen, ließ sich vergangenes Jahr neuerlich prima an Bundestagsvizepräsident Bodo »Genosse der Bosse« Ramelow (PdL) erkennen: Der stellte via »X« enttäuscht fest, dass »256.000 junge Männer aus der Ukraine, im Wehrfähigen (sic!) Alter« derzeit in Deutschland seien – und folglich nicht für die westlich-zivilisierte Klassengesellschaft verheizt werden können.
Das sozialpartnerschaftliche Begehr, mit dem sogenannten Sondervermögen für Infrastruktur und Klimaneutralität gleichzeitig Militarisierung und Ziviles zu finanzieren, geht gleich doppelt fehl: Denn das Geld, das in Bundeswehr und Rüstungskonzerne gesteckt wird, fehlt automatisch und merklich im Gesundheitssystem, in der Bildung, im Straßenbau, ÖPNV und (Sozial-)Wohnungsbau; und selbst wenn beides gleichzeitig finanzierbar wäre, würde Deutschland weiter aufgerüstet und damit der nächste verheerende Krieg vorbereitet.
Als DKP stellen wir fest, dass das »Sondervermögen« nichts anderes ist als Kriegskredite. Mitte Februar haben wir zusammen mit Genossinnen und Genossen aus anderen sächsischen Städten sowie aus Halle in Leipzig die Frage nach außen getragen, die sich derzeit viele stellen: »Wo bleiben die Milliarden?«Bundesweit werden die Kommunistinnen und Kommunisten, gemeinsam mit der Arbeiter- und Friedensbewegung, skandalisieren, wo überall das Geld bitter nötig ist, das in den Militarismus geballert wird. Auch in Leipzig werden weitere Aktionen folgen. Wenn du mitmachen willst, schreib uns eine Mail!
Aktionen
👉Am 5. März wird wieder gegen die Wehrpflicht gestreikt. Von 10 bis 13 Uhr findet auf dem Augustusplatz eine Kundgebung statt. Dort startet dann ab 17 Uhr eine Demonstration. Genaueres erfahrt ihr bei der SDAJ Leipzig bzw. dem Leipziger Bündnis auf Instagram.
👉Die Ergebnisse der Tarifrunde der Länder lassen für die Beschäftigten zu wünschen übrig. Der Genosse Jan von Hagen hat den Arbeitskampf für die »UZ« bilanziert: »Ich merke nichts von einem Schnaps obendrauf«.
👉Auf der vierten Tagung des DKP-Parteivorstands referierte Patrik Köbele zur Analyse des Imperialismus und der begrifflichen Schärfung aus marxistisch-leninistischer Sicht. Die »jW« hat das Referat in gekürzter Form dokumentiert. In Gänze findet sich das Referat hier, und ist im UZ-Shop als Broschüre bestellbar.
2025 hat der Bundestag das Grundgesetz geändert und unbegrenzte Schuldenaufnahme für militärische Aufrüstung ermöglicht. Zeitgleich wurde ein »Sondervermögen« für Investitionen in die Infrastruktur beschlossen. Doch von dem Geld kommt nichts bei uns an. Gigantische Summe werden für die Aufrüstung ausgegeben, während die Situation bei uns, wo wir leben, immer schlechter wird. In Anbetracht einer kaputtgesparten Deutschen Bahn, explodierender Mieten und der immer drastischer werdenden Wohnungsknappheit fragen wir: Wo bleiben die Milliarden?
Kommt vorbei und bringt Beispiele dafür mit, wo das Geld dringend gebraucht wird, dass als Kriegskredite in die Militarisierung Deutschlands gepumpt wird!
Wann? Sonnabend, 21.02.2026, 11:00-12:30 Uhr
Wo? Willy-Brandt-Platz (04109 Leipzig, direkt gegenüber des Hauptbahnhofs)
Wer hat, der kann. Friedrich Merz hat viel und mit seinem Union-SPD-Kabinett hat er seit Mai vergangenen Jahres für die Lohnabhängigen Schreckliches getan. Was er noch schleifen will: Das eh schon unter Beschuss genommene Arbeitszeitgesetz. Denn der Achtstundentag stört das Monopolkapital und seine Staatsverweser, seit ihn sich die Arbeiterbewegung erkämpft hat. In der Kriegswirtschaft stören Arbeitsrechte umso mehr. Derweil wird, was in der Ruine Sozialstaat nicht niet- und nagelfest ist, der Rüstung und damit den Großaktionären von Rheinmetall und Co. in den Rachen geworfen. Von »Wirtschaftswunder« keine Spur – stattdessen droht der Arbeiterklasse ein massenhafter Stellenabbau bei der Umstellung von ziviler, auf militärische Produktion. Das beste Beispiel kommt aus Sachsen: Ein Waggonbauunternehmen in Görlitz wurde von einem französischen Rüstungskonzern übernommen. Im Zuge dessen wurden hunderte Stellen gestrichen. Das Sinken von Wohlstand und Lebensqualität bekommen die Massen längst zu spüren: Es braucht einen etwas schärferen Winter als in den letzten Jahren, und schon kollabiert die kaputtgesparte Deutsche Bahn landesweit. Während die einen überlegen, wie sie das Wetter Putin und irgendwelchen durchgeknallten Vulkaniern in die Schuhe schieben können, bekommt die bürgerliche Presse – von Springer bis »LVZ» – nicht genug davon, auf palästinasolidarische Aktivistinnen und Aktivisten einzudreschen. Neueste Hexenjagd: Eine Verbeamtete, die bei der sächsischen Landesdirektion arbeitet, soll für Handala aktiv sein. Skandal! Wäre sie doch nur ein Waffen hortender Faschist bei Bundeswehr und Polizei – dann wäre die Welt in Ordnung und die Bundesrepublik im Normalzustand.
Aktionen
👉Im Rahmen der Tarifrunde der Länder gingen bereits tausende Kolleginnen und Kollegen auf die Straße. Am Mittwoch streikten auch in Leipzig die Lehrerinnen und Lehrer. Für den Donnerstag (29.01.26) ruft die GEW erneut zu Streik und Demonstration auf: Für Leipzig geht’s um 10 Uhr auf dem Richard-Wagner-Platz los. Unterstützt die Kolleginnen und Kollegen – und sei es, dass ihr in euren Umfeldern den Streikenden argumentativ den Rücken stärkt!
👉»Wo sind die Milliarden?« – unter diesem Aktionstitel schlägt die DKP bundesweit vor, aktiv zu werden und vor Ort zu zeigen, dass das Geld, das in die »Kriegstüchtigkeit« des deutschen Imperialismus gepumpt wird, in der Infrastruktur und im sozialen Bereich bitter nötig ist. Auch in Leipzig wird eine solche Aktion stattfinden. Geplant ist dafür der 21. Februar 2026. Über Näheres werdet Ihr rechtzeitig informiert!
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👉Zum Auftakt des Luxemburg-Liebknecht-Lenin-Wochenendes Mitte Januar in Berlin diskutierte die DKP mit Botschaftsvertretern des sozialistischen Kubas, der Sozialistischen Republik Vietnams und der Volksrepublik China. Das Podiumsgespräch wurde für all jene aufgezeichnet, die durch den Bahn-Kollaps oder aus anderen Gründen nicht vor Ort sein konnten.
Lesen
👉Vergangenes Jahr erschien im Hamburger VSA-Verlag das von Gewerkschafterin und PdL-Vorstandsmitglied Ulrike Eifler herausgegebene Buch »Gewerkschaften in der Zeitenwende. Was tun gegen Umverteilung nach oben, massive Angriffe auf den Sozialstaat, die Militarisierung des Alltags und den Rüstungswahnsinn?«. Unter den sehr lesenswerten Beiträgen sind auch Referate der dritten Gewerkschaftskonferenz für den Frieden, die vergangenes Jahr in Salzgitter abgehalten wurde. Der Band ist u. a. im UZ-Shop bestellbar, und allen ans Herz gelegt, die sich um die Zusammenführung von Arbeiter- und Friedensbewegung bemühen.
»Frag’ mich, was ein Leben wert ist / Die sitzen in Palästen und dann reden sie von Wehrpflicht / Nichts ist hier sicher, aber ein paar Dinge stehen fest: / Würden nie sterben für ein Land, das uns so leben lässt« (Disarstar: »Meine Söhne geb’ ich nicht«). 35 Jahre Armut, Aufrüstung und Krieg liegen hinter uns. Es werden nicht die letzten sein. Der deutsche Militarismus macht mobil – an der Leipziger Baustellenlandschaft lässt sich allüberall aufzeigen, dass das »Sondervermögen für Infrastruktur und Klimaneutralität« nichts anderes ist als ein 500 Milliarden Euro schweres Paket Kriegskredite. Gegen die Mobilmachung regt sich Widerstand: Am bundesweiten Schulstreik beteiligten sich 55.000 junge Menschen. Auch in Leipzig machten Tausende Schülerinnen und Schüler klar, dass ihre Zukunft nicht im Schützengraben liegt. Vor dem Streik ist nach dem Streik: Mit dem 5. März hat das Bündnis bereits einen neuen Termin bekanntgegeben. Die selbsterklärte Friedens- und Ostversteherpartei AfD zeigt derweil wieder einmal ihr wahres Gesicht: Der ist die aktuelle Wehrpflicht nur deshalb unlieb, weil sie ihr zu teuer ist. Stattdessen machte deren verteidigungspolitische Sprecher im Bundestag, Rüdiger Lucassen, klar, dass man doch der »Schicksalsgemeinschaft« am besten aus reiner Überzeugung diene. Im Klartext heißt das: Soll der ostdeutsche Jugendliche auf NATO-Befehl und im Interesse des deutschen Imperialismus nicht dafür an der Ostfront verrecken, weil er sonst keinen Job kriegt, um die Miete zu zahlen, sondern aus Vaterlandsliebe. Danke, nein! Denn während die Alternative fürs Kapital verschleiert, dass wir in einer Klassengesellschaft leben, stellen wir uns auf die Seite der Lohnabhängigen, gleich welcher Herkunft. Welches Interesse man wirklich vertritt, sieht man aktuell an der Tarifrunde der Länder. Die marktradikale AfD stellt sich auf Seiten von Staat und Kapital. Unsere Solidarität hingegen ist den Beschäftigten gewiss.
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👉Auch 2026 findet am zweiten Januarwochenende in Berlin das Luxemburg-Liebknecht-Lenin-Wochenende in Berlin statt. Am Sonnabend (10. Januar) richtet die Tageszeitung »junge Welt« die 31. internationale Rosa-Luxemburg-Konferenz aus. Im Anschluss findet der Jahresauftakt der DKP statt. Tags drauf wird die Liebknecht-Luxemburg-Demo unter dem Motto »Nie wieder kriegstüchtig! Stehen wir auf für Frieden« zum Friedhof der Sozialisten ziehen. Auch wir nehmen teil. Meldet euch, wenn ihr aus Leipzig und Umgebung mitfahren wollt!
👉Dem Parteivorstand und mehreren Gliederungen der DKP wurden zum Jahresende Konten bei der GLS ohne triftigen Grund gekündigt. Wahrscheinlich ist: Der Bank war es zu viel der Kuba-Solidarität. Wir lassen uns nicht davon abbringen. Spenden – für das sozialistische Kuba, aber auch für die politische Arbeit hierzulande – sind weiterhin gern gesehen. Die neuen Kontodaten des Parteivorstands findet sich hier.
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👉Wie schon im vorangegangenen Rundbrief möchten wir auf ein Referat unseres Genossen Herbert Münchow hinweisen, das er im Rahmen des »Studiengangs Kommunismus« gehalten hat. Er beleuchtet darin die Entstehungsgeschichte und den historischen Kontext des »Manifests der kommunistischen Partei«. Seinen Vortrag findet man unter diesem Link.
Lesen
👉Die DKP hat eine neue Bildungszeitung herausgebracht: »Der MIlitarismus der BRD und der Kampf um den Frieden«. Auch in Leipzig wird die Zeitung gelesen und diskutiert. Wenn ihr euch beteiligen wollt: Meldet euch bei uns!
Die Liste der Städte, in denen am 5. Dezember dieses Jahres Schülerinnen und Schüler gegen den Kriegsdienst und anderes Zwangsdienste streiken werden, ist lang. Noch länger ist die Zahl der Streikkomitees, die sich bundesweit in Schulen gegründet haben. Auch in Leipzig wird am Freitag gestreikt: Auf dem Wilhelm-Leuschner-Platz findet von 9 bis 17 Uhr eine Dauerkundgebung statt. Anschließend startet von dort aus eine Demo durch die Stadt. Näheres erfahrt ihr auf der Webseite des bundesweiten Bündnisses und auf dem Instagramauftritt des Leipziger Bündnisses. Kommt vorbei und zeigt euch solidarisch mit der streikenden Jugend!